Sonntag, 17. März 2013

Our Day Off

Our Day Off

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Der gestrige Samstag war den Schülern zur freien Gestaltung überlassen. Mittlerweile kennt man sich in Bournemouth aus, der öffentliche Nahverkehr ist gut und die Scheu vor den Eingeborenen hat sich etwas gelegt.
Trotzdem war es ein überaus eigenartiges Gefühl, die Kids am Freitag Abend an den jeweiligen Bushaltestellen abzusetzen. Vorsichtshalber wurde jeder beim Verlassen des Busses noch einmal an die Nutzung des Notfalltelefons und das Verhalten bei akuter Notdurft erinnert XD

Als wir am Samstag dann durch eine Seitenstraße liefen, in der sich die Tattoo-Studios (und Studio ist an dieser Stelle eine echt nette Umschreibung) aneinander reihten, und wir in einem Gespräch feststellten, dass ein Schüler, der Stolz ein "Arschgeweih" oder ähnlichen Schmuck präsentieren würde, wohl eindeutig zu den Vorstellungen von unserem persönlichen Supergau zählen musste und wir uns in diesem Zusammenhang grade Gedanken machten, ob die britischen Besitzungen in der Karibik, die ja ein Teil der Europäischen Union sind, im Falle einer überstürzten Flucht vor zornigen Eltern ausliefern würde, lief uns auch schon die erste Gruppe Schüler über den Weg und ein kalter Schauer den Rücken hinunter ...
Stolz setzte man uns von ernsthaften Überlegungen hinsichtlich modischer Piercings in Kenntnis. Da auf den ersten Blick nichts zu sehen war, verzichteten wir aber auf eine gründlichere Kontrolle...

Da es nach diesem Treffen nur noch vereinzelt zu Zusammenstößen mit Kids kam, können wir hauptsächlich von unseren eigenen Erfahrungen der britischen Konsumwelt berichten...
Und da dieser Blog ja auch den Daheimgebliebenen ermöglichen soll, an den kulturellen Unterschieden teilzuhaben, haben wir hier einige Kuriositäten zusammengetragen, die in Deutschland undenkbar wären....

In ungläubigem Staunen mussten wir feststellen, dass in Großbritannien vollkommen unschuldige Lebensmittel mit einem gelben Davidsstern (!) gekennzeichnet werden. Ob es sich dabei um eine komische Ausprägung britischen Humors handelt, oder um die schwärzeste Stunde einer überforderten Werbeagentur, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen.... Das Zeichen steht jedenfalls, da waren sich die Verkäufer aus allen Ecken des Commonwealth einig, für koschere Lebensmittel...

Im gleichen Kaufhaus fiel uns am Ausgang dann eine ganze Schwadron Gartenzwerge auf, die dort ordentlich in Reih und Glied standen. Mit der für einen Zwerg durchaus stattlichen Größe von 1,50m und dem Verkaufsschild `Giant Gnomes` beeindruckten sie alleine durch ihre Präsenz. Warum diese Zwerge unmöglich in einem deutschen Kaufhaus gefunden werden könnten, zeigt das folgende Bild (und ich hoffe der Upload klappt einmal ausnahmsweise...)
Eines muss der Neid den Briten aber lassen, sie sind unglaublich kulant, was den Umtausch von Waren und Dienstleistungen angeht, wenn der Kunde feststellt, dass er sich beim Kauf geirrt oder voreilig zugeschlagen hat...



...the same day from the student`s perspective...


Today we had a free day without any programms. So we want to write about England and Bournemouth in general. The most freetime here we can use for shopping, going for a walk through the park or to the beach. England has wonderful sceneries, beautiful coasts with dreamlike beaches !
During the noon the weather was sunny so we could go shopping in Bournemouth. There are a lot of clothes in England you can`t find in Germany for the first time - that`s funny :) By the way, the most things you can buy cheap -on the contrary to Germany.
At the end of the week we can say: the last days were exciting an dfunny and the following days will be great, too.
(Tina+Caroline)

On Friday the bus picked us up at half past eight so we could sleep one hour longer. We had a unguided tour to Poole. Mr. Bloch would search a few interesting facts about the city but he didn`t. We had two decisions. The first was a museum trip and the other one was a trip to a shopping mall. Of course, we were interested in shopping so we went to the mall. After this successful shopping trip the busdriver drove us to the school. There we had four hours school till 16.05 o`clock. Uwe, the busdriver drove us to the busstops and then we walked to our host families to eat dinner.
At19.00 o`clock was Karaoke-time at the Cavendish School. Our DJ was the caretaker of the Cavendish School (XD) He sang the first song "Is this the way to Amarillo?" :D then the students looked into the karaokebook with more than 2000 songs. The highlight of the evening was Mr.Bloch when he said first that he won`t sing but then the students whooped him so he sang the song "lemon tree" with some students and it was amazing (Anm.d.Red: das ist eine Lüge! eine charmante, aber dennoch eine Lüge XDD it wasn`t amazing) That was the last song and we really enjoyed it. At half past ten, Uwe drove us back to our host families.
(Joshua+Can)


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